Eine Sammlung häufig an uns gestellter Fragen:
1.Man sollte am Besten jährlich alle Triebe kräftig zurückschneiden und einige "dünne" triebe herausnehmen, dass die Krone luftiger wird. Die verbliebenen auf ca. 40 cm einkürzen
2. Verjüngungsschnitt: wurde die Krone lange nicht geschnitten, am besten ca. 60 cm stehen lassen und alles Dünne herausschneiden.
3. Schnittzeitpunkt: Im Frühjahr, sobald keine starken Fröste mehr zu erwarten sind, und den ganzen Frühjahr / Sommer hindurch kein Problem.
4. Die alten Blätter aus der Krone beim Schnitt immer gleich mit entfernen.
5. Äste, die unterhalb der Verdickten Verdelungsstelle herauskommen immer entfernen, denn diese würden sehr viel stärker wachsen als die "Kugel" und würden diese beschatten und später dann unterdrücken.
Ich denke, gerade mit dem Thema Blaukorn kann ich nochmal einige Sachen klarstellen:
das normale Blaukorn (z. B. Nitrophoska Blau) ist zuallererst mal ein volldünger, d.h. man düngt damit Stickstoff, Phosphor und Kalium auf einmal.
Meist ist jedoch der Stickstoff der wichtigste Dünger im Garten, die anderen können, solange keine Mangelsymptome auftreten vernachlässigt werden.
Der Stickstoff im normalen Blaukorn ist zur einen Hälfte Nitrat Stickstoff, das sehr schnell verfügbar ist, aber auch sehr schnell ausgewaschen wird und zur anderen Hälft Ammonium Stickstoff, welcher ebenfalls relativ schnell Pflanzenverfügbar ist, und zwar etwas länger wirksam ist, als Nitrat, jedoch keinesfalls als Langzeitdünger bezeichnet werden kann.
Blaukorn sollte auf gar keinen Fall aufgelöst werden, denn dann wird der Nitratanteil noch schneller ausgewaschen. Blaukorn muss nichtmal eingearbeitet werden, etwas eingießen, wenns trocken ist, sonst reicht leichter Regen.
Osmocote ist ein sehr teurer Spezialdünger, der nur in Topfkulturen eingemischt im Substrat Sinn macht (und dort auch sehr gut ist), ausgestreut bringt Osmocote nichts, dafür gibt es bessere, billigere Langzeitdünger wie Floranid Permanent, Osmoform oder die sehr günstige, länger wirksame, gute Düngealternative zu Blaukorn: "Entec Blau".
Auch die Compo - Produkte "Garten - Langzeitdünger" und Co sind recht gut für den Einsatz im Garten geeignet.
Laubabwerfende Pflanzen grundsätzlich nur ohne Laub verpflanzen!!
Düngen frühestens nach dem ersten halben Jahr, <
Kräftiger Rückschnitt verbesser die Anwachs - Chance,
Den Wurzelballen grob über den Daumen geschätzt mindestens 1/4 mal so breit und tief, wie die Pflanze groß ist. Je mehr Erde dran bleibt, desto besser.
Pflanzen müssen mit einem Spaten! herausgeSTOCHEN, niemals gerissen werden, d.h. Alle Wurzeln müssen mit dem Spaten abgestochen werden, erst wenn die Pflanze locker ist, darf man sie aus dem Loch heben.
Der Dickmalrüssler ist ein nachtaktives, gemeines Tier, welches sich tagsüber in der Erde versteckt, das man aber sehr gut mit nützlichen Nemathoden (mikroskopisch kleine Würmchen) bekämpfen kann. Diese Nemathoden sind für den Menschen absolut ungefährlich und werden einfach mit einer Gießkanne und mit Wasser vermischt ausgebracht.
Diese Heterorhabditis Nemathoden sind im guten Fachhandel zu beziehen. Zu achten ist dabei beim Kauf auf das "Ablaufdatum", denn es sind lebende Tiere, die es nicht unbegrenzt in einer Packung aushalten. Baumschulen und natürlich auch gute Gärtnereien können die Nützlinge auf Anfrage direkt und "Frisch" von den Nützlingsproduzenten bestellen.
Die Nemathoden befallen die Larven des Dickmaulrüsslers, nicht die fertigen Käfer, deswegen sollte man sie 1 mal im Mai (eventl. jetzt noch, dann aber schnell) und ein zweites Mal im Oktober einsetzen, denn zu diesen Zeiten befinden sich die Dickmaulrüssler im Larvenstadium. Damit die Nemathoden aktiv werden, sollte es zwischen 15 und 25 ° warm sein.