Zurück zum AnfangUnser BetriebAktuellesPflanzentippsGartenlinksRätsel und kleine RatespieleDie Grüne Gärtnerpost

Pflanzentipps:

Stauden

Gehölze

Kletterpflanzen

Bauernregeln und Weisheiten

Rosen

Düngung

DIES und DAS:

Zurück zum Anfang

Kontakt mit uns aufnehmen

Sitemap

Impressum

Gästebuch

Eine alte Bauernregel zum milden Winter:

"Die Erde muss ihr Betttuch haben, soll sie der Winterschlummer laben; Januar ganz ohne Schnee tut Bäumen, Bergen, Tälern weh.

Der wahre Kern und gärtnerische Hintergrund, der dieser Regel zugrunde liegt sieht folgendermaßen aus:

Die sonst übliche Schneeschicht bewahrt viele Pflanzen vor zu starkem Frost, denn unter der Schneedecke sinken die Temperaturen kaum unter -5° C ab, auch, wenn es darüber klirrend kalt wird. Darüber hinaus versorgt der schmelzende Schnee die Pflanzen beim ersten Tauwetter mit schöner Feuchtigkeit für das Frühjahr.

Solange das Wetter allerdings zusätzlich zur Schneelosigkeit auch noch so mild bleibt, ergibt sich kaum ein Problem. Außer, es ist so mild, dass im Januar bereits einzelne Pflanzen das Austreiben anfangen. Diese frisch ausgetriebenen Triebe können sicher folgenden Frösten nichts entgegensetzen, und erfrieren sogleich.

Der rechte Winter

"Mit Fabian, Sebastian (20.1.) fängt der rechte Winter an. Dem heiligen Klemens (23.1.) traue nicht, denn selten zeigt er ein mild' Gesicht. "
"Das Eis zerbricht Sankt Julian (27.1.). Wo nicht, - da drückt er' s fester an."

Das bedeutet im übertragenen Sinn für den Gärtner:

Die kältesten Nächte des Winter sind meist Ende Januar zu erwarten. Für den Gärtner ist nun wichtig, dass er alle anfallenden Arbeiten vorher rechtzeitig abgeschlossen hat. Vor allem natürlich der Winterschutz.

Für Kirschlorbeer, Tamarisken, Kamelien und die meisten weiteren immergrünen oder mediteranen Sträucher kommt nun die schlimmste Zeit. Helfen können dabei Abdeckungen aus Stroh, alten Säcken, Flies, Rindenmulch, ausreichend Fichten- oder Tannenzweige oder z. B. altem Laub

Bauernregeln zum März

"Ist Gertrud (17.3.) sonnig, wird' s dem Gärtner wonnig.
Wenn' s einmal Josefi (19.3.) ist, so endet auch der Winter gewiss.
Scheint auf Sankt Gabriel (24.3.) die Sonn, hat der Bauer Freud und Wonn.
Wenn Maria sich verkündet (25.3.), Storch und Schwalbe heimwärts findet"

Die Zeichen der Natur deuten darauf hin, dass das Schlimmste überstanden ist. Gehölze und Stauden können jetzt schon wunderbar gepflanzt werden.

"Säst Du im März zu früh, ist' s oft vergeb' ne Müh."

Fängt man zu Früh das Aussäen an, können ise mangels Wärme statt zu keimen, oft einfach verfaulen, oder frisch gekeimte oder ausgetriebene Pflanzen sterben an Spätfrösten.

"Maulwurfshaufen, im Märzen zerstreut, lohnen sich zur Erntezeit"


Die von Maulwürfen aufgehäuften Hügeln bestehen aus wunderbarer, lockerer Erde, frisch aus tiefen Erdschichten und arm an Keimen und Unkrautsamen. Sie sind somit sehr gut geeignet als Aussaatsubstrat, am besten gemischt zu je einem Drittel Sand, reifem, durchgerottetem und gesiebtem Kompost und der Maulwurfserde.

Bauernregeln im April

"April trocken lässt die Keime stocken.
Nasser April verspricht der Früchte viel.
April kalt und nass füllt dem Bauern Scheuer und Fass.
Vom Aprilregen zeugt der Mai seine Blumen
".

Vor allem bei frisch gepflanzten oder gesäten Pflanzen darf das Gießen jetzt nicht vergessen werden.

"Ist der April zu gut, schickt er dem Schäfer Schnee auf den Hut.
Ist' s zu Georgi (23.4.) warmm und schön, wird man noch raue Wetter sehn.
Ist' s vor Markus (25.4.) warm, frierts hernach bis in den Darm"

Im April kann es durchaus desöfteren schöne beständige Tage geben. Jedoch sollte man der Wärme nicht bedingungslos trauen. Balkonpflanzen z. B. vertragen oft schon die noch kalten Nächte nicht.



Bauernregeln zum Juni

"Ist der Juni warm und nass, gibts viel Frucht und grünes Gras"

warmes und nasses Wetter, wie wir es die letzten Tage hatten, ist idealstes "Wachswetter" für die meisten Pflanzen, vom Obstbaum bis zu der Staude.

"Kalter Juniregen bringt Wein und Honig keinen Segen."
"Im Juni, Bauer, bete, dass der Hagel nicht alles zertrete."

Der Juni ist oft ein Monat, in dem es häufig hagelt, was hier auch mit "kaltem Juniregen" bezeichnet wird. Wenn die Bäume, Sträucher und andere Pflanzen jetzt in vollem Wachstum mit vielen frischen Trieben, Blättern und Blüten sind, reagieren Sie aber auch noch sehr viel empfindlicher auf auch kleinere Hagelkörner. Da hilft wohl wirklich nur noch beten.